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Monday, June 07th, 2010 | Author: shyen

“Was ich mir wünschen würde, wenn eine Fee käme, fragt sie. Ich weiß es nicht, und egal wie sehr ich darüber nachdenke, es fällt mir einfach nichts ein. Seit ein paar Jahren gibt es da nichts mehr, seit ein paar Jahren habe ich das Gefühl, dass ich nur noch eine Weile durchhalten muss, weil es dann auf einmal von selbst klar werden wird, diese Sache mit dem Ankommen und dann plötzlich Bescheid wissen. An jeder verdammten Kreuzung denke ich, dass die Straße danach ein bißchen weniger holprig wird. Dass es gut ist, eine Weile ohne Ziel umher zu fahren, vielleicht ist ja auch der Weg das Ziel, vielleicht bin ich einfach noch nicht lange genug gefahren. So funktioniert es nicht, anscheinend. Ganz ohne irgendwelche Wünsche und Träume, ohne Ziele und Mindestanforderungen an das Ganze hier. Es wird nicht einfacher, anscheinend. Vielleicht reicht das als Erkenntnis, vielleicht aber auch nicht.”

[manchmal, da kriegt man eine richtig fette Gaensehaut vom Lesen]

gefunden bei der unglaublich empfehlenswerten und grossartigen Happy Schnitzel

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Friday, May 14th, 2010 | Author: shyen

laueft der fernseher, der ventilator dreht auf hochtouren und trotzdem scheint die hitze nicht ertraeglicher zu werden. den halben tag im bett verbracht, zu warm hier. ich bin muede. muede vom nie ankommen, nirgends bleiben, immer ruhelos von einem ort zum naechsten, mehr sehen, ein bisschen angst im hinterkopf, etwas zu verpassen, irgendwo nicht gewesen zu sein. der versuch, mich zur ruhe zu zwingen, der in schlechtem gewissen endet.
dinge im kopf, die dort laengst nicht mehr hingehoeren, die verarbeitet und im ordner vergangenheit abgelegt sein sollten, aber immer wieder im to do fach enden. vielleicht den vielen emotionen einfach nie genug raum und zeit gegeben, um sich zu beruhigen, sich zu entfalten um dann langsam in sich zusammenzufallen. der beinahe unbaendige drang zu schreien, mit tueren zu schlagen, dinge zu werfen und hoffentlich irgendwann erschoepft auf dem boden sitzen und endgueltig alles losgeworden zu sein. dinge abzuschliessen. ruhen lassen. nicht permanent nachdenken zu muessen, dinge einfach stehen zu lassen statt anzufangen zu schreiben um vor dem senden doch wieder alles zu loeschen. nicht nachzusehen. die sich selbst angelegten fesseln irgendwann einfach nicht mehr zu brauchen. weil es gut so ist. weil alles gesagt und getan ist, weil ich einsehe, dass es so nicht geht. dass das staendige erinnern, der permanente reminder an allen ecken und enden alles nur noch schwieriger macht. loeschen ist [noch] keine option, der gedanke an die endgueltigkeit [noch] nicht ertraeglich. auch wenn eine leise stimme fluestert, dass es bestimmt besser so waere. leichter. aber wann bin ich schonmal den leichten weg gegangen. der weg fuehlt sich nicht nur nach einer dirtroad sondern einem schmalen, steilen pfad an, und ich fuerchte permanent, den falschen abzweig zu nehmen, daneben zu treten oder zu fallen. ich versuche, wenig laerm zu machen, kaum staub aufzuwirbeln und leise immer weiter zu gehen, bis alles weit hinter mir liegt, bis mein kopf wieder frei ist und mein herz nicht mehr krampft.
mehr zeit. ich brauche mehr zeit.

Friday, January 08th, 2010 | Author: shyen

ist es soweit. die koffer [respektive rucksäcke] sind gepackt, das handy ist ausgeschaltet, es gab viele umarmungen und jetzt bin ich einfach nurnoch froh, der kälte zu entkommen. wenn sie möchten, können sie hier nachlesen, wie es mir so ergeht. und während ich unterwegs bin halten sie die ohren steif und genießen sie ihr leben.

Wednesday, December 30th, 2009 | Author: shyen

ab und zu, vor allem während ich mich mittendrin befand dachte ich, wie schön es wäre die Zeit zurückzudrehen, doch noch irgendwo unterwegs einen anderen Pfad wählen zu können. Um nachher festzustellen: eigentlich war es gut so wie es war. Auch wenn vieles schmerzhaft und langwierig war in diesem Jahr. Und oft muss ich mich daran erinnern dass bei weitem nicht alles schlecht war, ganz im Gegenteil. Nur leider tendiert mein Gehirn -respektive Gedächtnis- dazu, eher die weniger angenehmen Augenblicke zu speichern, weshalb ich inzwischen eigentlich fast immer eine mehr oder minder dezente Stütze mit mir herumtrage.
Und wenn ich mich umdrehe und innehalte, alle Aspekte der vergangenen 12 Monate in all den Facetten versuche zu begreifen dann merke ich, wieviel weiter mich dieses Jahr gebracht hat. Wie oft ich an meine Grenzen gestoßen bin und trotzdem alles irgendwie irgendwann weiterging. Wieviele wundervolle Momente ich mit so vielen liebenswerten Menschen verbracht habe. Dass ich es kann wenn ich nur daran glaube. Dass ich allein mir beweisen kann, dass es in meiner Hand liegt. Wie sehr sich mein Denken und Handelnam Ende doch verändert hat. Wie lange ich mit mir und meinen Entscheidungen gehadert und alles 2,000 mal in schlaflosen Nächten abgewägt habe. Dass jetzt plötzlich etwas vollkommen Neues auf mich wartet. Und auf einmal die Augen wieder offen und die Gedanken frei sind.
Dann, während ich kurz die Luft anhalte merke ich, dass ich zufrieden bin. Mit dem, was ich mir vorgenommen und durchgezogen habe. Mit dem, was in den letzten 12 Monaten war, auch wenn definitiv nicht alles so gelaufen ist, wie ich es mir gewünscht hätte. Mit dem, was in jetzt auf mich zukommt.

Mit mir.

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Friday, December 11th, 2009 | Author: shyen

and that’s why I’m going to stop all of it myself. Now.

[via Liz ]

Saturday, October 31st, 2009 | Author: shyen

Hier ist gerade viel los, alles verändert sich und ist im Wandel und ich muss gefühlt permanent irgendwelche Dinge regeln. Mit dem Chaos und den neuen Umständen klarkommen. Mit großen Augen durch die Welt gehen. Mich selbst überraschen. Längst vergessene Fähigkeiten und Fertigkeiten ausgraben und verwundert feststellen, dass alles noch da ist.
Ab Montag wird alles wieder ruhiger hier, dann kann ich mich so langsam seelisch und moralisch auf die nächsten Etappen einstellen bevor… ja, bevor was eigentlich?

We’ll see what happens.

“Take it easy.”

Saturday, October 17th, 2009 | Author: shyen

Wednesday, October 07th, 2009 | Author: shyen

I’m so fed up with your silence, your denial of the simple fact that communication should at least be bilateral, be it friendly or hostile. If you are furious, let me know. If you are just busy, let me know. If you are disappointed, let me know …

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Sunday, September 20th, 2009 | Author: shyen

gerade auf die Seite von DyingOnTheVine geklickt, weil ich einer von drei auserwählten Menschen bin, denen er oder sie jetzt folgt. Leider keine Tweets bisher, deshalb noch keinen Add meinerseits. Beim Betrachten der Seite fiel mir aber das hier ins Auge

Update: das Foto scheint relativ häufig verwendet zu werden und kommt in meinem Fall von Lec’s Flickr- Stream, der den Schriftzug an einer Wand entdeckt hat

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Tuesday, September 08th, 2009 | Author: shyen

an sich nicht meine Musik, trotzdem für gut befunden:

Max Herre- Blick nach vorn

Erinnerungen an eines seiner Freundeskreis- Lieder erwachen. A- N- N- A

Nachtrag: und weil wir gerade dabei sind: Curse- Viel leichter [leider kein Original- Video]